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News

19. August 2009

Verwaltungsgericht weist Beschwerde ab

Das Verwaltungsgericht hat seinen Entscheid zur Beschwerde in Sachen Parkplatz Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh gefällt: Es weist die Beschwerde ab.

Vor drei Jahren sind die Arbeiten für das «Bahnprojekt Rotenflue-Kulm» ins Stocken geraten: Für die Parkierungsanlage und die Talstation müssen ca. 4300 m2 in öffentliche Zone umgezont werden. Gegen dieses von ihm selbst eingereichte Einzonungsgesuch hat der Landbesitzer Beschwerde erhoben. Nachdem die Beschwerde sowohl von der Gemeinde Schwyz als auch der Schwyzer Regierung abgewiesen worden war, hat der Landbesitzer die Beschwerde letzten Winter an das Verwaltungsgericht weitergezogen. Gestern nun wurde das Urteil bekannt: Die Beschwerde wurde abgewiesen.

Das Verwaltungsgericht stellt dabei fest:

  • Zusätzliche Parkplätze sind nötig, um den Weiterbetrieb der Bahn zu ermöglichen, d.h. dass die Erneuerung der Anlage überhaupt bewilligungsfähig ist.
  • Erweiterung ist verhältnismässig.
  • besteht klar ein öffentliches Interesse und es ist somit die richtige Zone der Parkfläche beantragt.

Somit ist der Weiterbetrieb der 50-jährigen Seilbahnanlage einen Schritt weiter.

Als Grund für seine Beschwerde gibt der Landbesitzer ungenügender Realersatz an. Vorläufiger Höhepunkt dieser Landverhandlungen war das Angebot der Gemeindebehörden, dem Landwirt die Pacht einer 1 ha. grossen Parzelle über 25 Jahre ab dem ehemaligen gemeindeeigenen Gutshof in Ibach, mit Option auf Verlängerung, zu überlassen. Dieses Angebot hat der Landwirt abgelehnt, worauf es per 31. Mai 2008 verfiel. Auch ein Pachtangebot der Oberallmeindkorporation über ca. 2 ha, das die SRR AG im letzten Winter vorlegen konnte, wurde abgelehnt.

Wie bereits mehrfach betont ist die SRR AG weiterhin bestrebt, eine einvernehmliche Lösung mit dem Eigentümer zu finden. Schliesslich ist der Landbesitzer seit dem ersten Tag der Ideenfindung bis zur detaillierten Planung (als Mitglied der Baukommission) eingebunden ¿ und hat sich auch wesentlich in das vorliegende «Bahnprojekt Rotenflue-Kulm»


30. Januar 2008

Stellungnahme zum Beschwerde-Entscheid des Regierungsrates des Kantons Schwyz

Wir setzen auf Verhandlungen

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat am Dienstag die Beschwerde des Grundeigentümers bei der Talstation der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh abgelehnt. Die SRR AG wird demnach das Projekt weiterverfolgen und weiterhin versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Mit Erleichterung nimmt der Verwaltungsrat der SRR AG vom Entscheid des Schwyzer Regierungsrates Kenntnis. Ein Entscheid notabene, den der Verwaltungsrat nicht gesucht hat und deshalb auch nicht als Freudentat empfindet. Der Entscheid zeigt auf, dass die bisher von der Unternehmung unternommenen Anstrengungen und ausgeführten Arbeiten redlich ausgeführt wurden.

Die Realersatz-Landverhandlungen für die zur Erweiterung des Parkplatzes benötigten 0.45 ha sind bisher leider erfolglos geblieben. Der Grundeigentümer hat im Frühling ein von der Gemeinde Schwyz unterbreitetes Angebot, 1 ha Pachtland für eine Dauer von 25 Jahren im Bereich des Gutshofes in Ibach, ausgeschlagen. Im Sommer erreichte ihn das Angebot vom Kanton Schwyz, die Fläche von ca. 0.8 ha bei der Kantonsschule Kollegium Schwyz als normale Pacht zu erhalten. Das hat er ebenfalls nicht akzeptiert, da es sich um eine Pacht und nicht um Realersatz handle.

Wir werden als nächstes noch einmal versuchen, mit dem betroffenen Landwirt und einem weiteren Landbesitzer an den Verhandlungstisch zu sitzen, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

In unserem Bestreben, eine neue Bahn auf die Rotenflue zu bauen, werden wir wie bisher Schritt für Schritt nehmen und immer wieder neu entscheiden, wie wir weitermachen.


26. Februar 2008

Landverhandlungen noch immer im Gang

Der von der Gemeinde Schwyz gesetzte Stichtag vom 31. Januar 2008 wurde vom Landbesitzer bei der Talstation in Rickenbach genutzt, um seine weitere Gesprächsbereitschaft über Landersatz zu signalisieren. Zur Zeit finden direkte Gespräche zwischen der Gemeinde Schwyz und dem Landbesitzer statt, um eine Lösung auf gemeindeeigenem Landwirtschafts-Land zu finden.


2. Januar 2008

GV mit 30 Aktionärinnen und Aktionären

Am Freitag, 16. November, fand im Restaurant Engel in Schwyz die Generalversammlung der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG statt. 30 Aktionäre und Aktionärinnen informierten sich aus erster Hand über die Ereignisse des vergangenen Jahres und stellten Fragen zum Geschäftsjahr. Verwaltungsratspräsidentin Nathalie Henseler Pfyl konnte auf ein bewegtes Jahr mit vielen Hochs und Tiefs zurückblicken. Allem voran das grosse Vertrauen des Schwyzer Stimmvolks an der Gemeindeabstimmung vom 26. November 2006 über einen Beitrag von 1,8 Mio. Franken für das Bahnprojekt Rotenflue-Kulm.

Auch im vergangenen Geschäftsjahr hat uns das grosse Interesse und die Zustimmung breiter Teile der Bevölkerung für unser Projekt sehr gefreut. Wir danken auch Ihnen, liebe Freunde und Interessierte der Rotenflue-Seilbahn für Ihr Interesse. Ihnen allen wünschen wir ein gesegnetes neues Jahr.


26. Oktober 2007

Stand der Dinge

Alle Überfahrtsrechte sind nun unterschrieben. Einziger Diskussionspunkt ist der Bereich der Talstation. Dort hängen verschiedene Sachen zusammen: Gegen den gesamten Zonenplan der Gemeinde wurde Einsprache eingereicht. Dies betrifft die SRR AG direkt, da das Gesuch um Einzonung von Landwirtschaftsland in öffentliche Zone für unseren Parkplatz bei der Talstation hängig ist. Es werden zurzeit verschiedene Möglichkeiten abgeklärt, um weiterzukommen. Zum Beispiel wird über eine separate Abstimmung dieses Einzonungsgesuchs diskutiert. Zudem sind wir noch immer auf der Suche nach geeignetem Realersatz für den Landwirt Meinrad Betschart.

Von technischer Seite ist die Projektarbeit soweit fortgeschritten, dass die Gesuche um Bewilligung, Konzession und Plangenehmigung beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht werden könnten - wären hier nicht noch obige Fragen betreffend Talstation hängig.

Im September wurden die Seile demontiert. Dies wurde nötig, weil die vom BAV vorgeschriebenen Seilkontrollen wieder fällig waren. Da die Seile so oder so nicht mehr benötigt wurden und um die Kosten für die Seilkontrolle zu sparen, entschieden wir uns, diese zu demontieren. Wir haben die Seile an ein Entwicklungsprojekt in Laos verschenkt, das von einem Schweizer geleitet wird. Dort werden aus den Seilen Hängebrücken angefertigt.

Unser nächstes Ziel ist es, die offenen Fragen rund um die Talstation zu bereinigen, um möglichst bald die entsprechenden Gesuche beim BAV einreichen zu können.

Zuger Messe

Die Mythenregion hat an der Zuger Messe einen gemeinsamen Stand mit der Sattel-Hochstuckli AG. Die StandbetreuerInnen sind auch über unser Projekt informiert und geben Auskunft, womit also auch die Rotenfluebahn an der Zuger Messe vertreten ist.

Gratulation

Wir gratulieren unserem Strategiekommissionsmitglied Andy Tschümperlin zu seiner Wahl als Nationalrat. Er ist seit Beginn beim Bahnprojekt Rotenflue-Kulm dabei und hat unsere Anliegen von Anfang an unterstützt und die überparteiliche Strategiekommission ins Leben gerufen.

Generalversammlung

Die 49. Generalversammlung findet am Freitag, 16. November im Restaurant Engel, Schulgasse 13 in Schwyz statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Jahresberichte liegen bei den Platzbanken in Schwyz auf oder sind bei der Revisionsstelle (Auctor AG Schwyz, Oberer Steisteg 18, 6430 Schwyz. Tel: 041 811 57 52) erhältlich.


30. August 2007

Seildemontage bei der Rotenfluebahn:
Förderseile für Brücken in Laos

Seit letztem Montag, 27. August sind die Seildemontagen an beiden Sektionen der Rotenfluebahn im Gange. Dies ist nötig, weil eine Seilprüfung vom Bundesamt für Verkehr fällig wäre.


Hängebrücke in Laos, die aus Schweizer Seilbahn-Seilen gebaut ist.

Am Montag begannen Fachleute mit der Entfernung der beiden Zug- und Tragseile der Rotenfluebahn. Dies ist nötig, weil die vom Bundesamt für Verkehr verordnete Seilprüfung fällig wäre. Und weil die Rotenfluebahn in dieser Form nicht mehr weiterbetrieben wird, ist eine Seilprüfung hinfällig. Die Seile müssen deshalb demontiert werden.

Der Beginn der Demontage ist am Montagmorgen und wird vom Seilbahnbauer Toni Pfyl aus Sisikon ausgeführt.

Die Förderseile beider Sektionen kommen einem guten Zweck zugute: Sie werden in Laos zum Bau von Hängebrücken eingesetzt. Die Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG schenkt die Förderseile dem Schweizer Entwicklungshelfer und Brückenbauer Toni «El Suizo» Rüttimann, der zur Zeit in Kambodscha arbeitet (beachten Sie beigelegtes pdf-Dokument). Die für den Transport benötigten Bobinen (Rollen) sind bereits von seinen Schweizer Helfern bei der Mittelstation im Huserenberg deponiert worden. Für den Transport sind ebenfalls seine Projekthelfer zuständig.

Die Demontage-Arbeiten dürften ca. 10 Tage dauern.


1. Juli 2007

In kleinen Schritten dem Gipfel entgegen

Der Verwaltungsrat der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG musste das Tempo bei der Planung des Projekts drosseln. Seit März sind im Rahmen der Nutzungsplanungs-Revision zwei Einsprachen eingegangen, die das Parkplatzumzonungsgesuch betreffen. Man wartet auf die Einspracheverhandlungen, die unter der Federführung der Gemeinde Schwyz geführt werden. Der Verwaltungsrat ist zuversichtlich, dass in nächster Zeit für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung gefunden wird.

Die umfassenden planerischen Vorarbeiten für die Einreichung der Bewilligungs- und Konzessionsgesuche sind fertiggestellt. Sobald die Einspracheverhandlungen abgeschlossen sind, werden die Gesuche eingereicht. Aufgrund der zeitlichen Verzögerungen kann das Ziel der Betriebsaufnahme im Jahr 2007 nicht realisiert werden. Das schafft jedoch Zeit für die laufenden intensiven Gespräche mit Sponsoren, privaten Investoren und den Banken. – Wir bleiben auf jeden Fall am Ball!

9. März 2007

Nutzungsplanung:
Die Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh orientiert die Öffentlichkeit über das Einzonungsgesuch

Zentraler Bestandteil des Bahnprojekts Rotenflue-Kulm ist die Erweiterung des Parkplatzangebotes im Bereich der Talstation in Rickenbach. Dafür muss ein Stück Land der Landwirtschaftszone in öffentliche Zone gewandelt werden. Das entsprechende Gesuch wurde eingereicht und von der Gemeinde Schwyz im Rahmen der laufenden Nutzungsplanungs-Auflage integriert.

Der Verwaltungsrat der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG orientiert vor Ort Interessierte und Anstösser über das geplante Vorhaben, am Montag, 12. März, 17.30 Uhr. Treffpunkt Talstation der Seilbahn.

Für Fragen stehen die Verantwortlichen selbstverständlich zur Verfügung.


29. Januar 2007

Wie weiter mit dem Bahnprojekt Rotenflue-Kulm?

Rückblick

Es ist jetzt ziemlich genau 2 Jahre her. Am 7. Januar 2005 begann eine Projektgruppe mit ca. 30 Mitgliedern um Bruno Zünd und Edi Truttmann , ein machbares, mehrheitsfähiges und nachhaltiges Projekt für eine Rotenfluebahn zu entwickeln. Seither ist viel gelaufen: Damals hätte niemand gedacht, dass die Schwyzer Bevölkerung für das Bahnprojekt Rotenflue-Kulm ein so überzeugtes Ja in die Urne legen würde. Das umwerfende Abstimmungsergebnis im November 2006 über den Gemeindebeitrag von 74 % Ja-Stimmen hat gezeigt, dass die Arbeit richtig gemacht wurde.

Nach der Abstimmung haben der Verwaltungsrat und die Kommissionsmitglieder zuerst einmal eine Erholungsphase eingelegt, denn die Abstimmung hatte einen enormen Effort erfordert. Schliesslich wird die ganze Arbeit für das Projekt unentgeltlich nach Feierabend geleistet.

Der Verwaltungsrat hat sich erst im Januar zu einer weiteren Sitzung getroffen, denn der Entscheid des Regierungsrates vor Weihnachten kam nicht überraschend.

Zum REV-Entscheid der Regierung

Das REV-Gremium hatte für das Bahnprojekt Rotenflue-Kulm Ende November aus den damals laut REV noch vorhandenen 2.2. Mio. Franken ein Darlehen über eine Mio. Franken zugesprochen. Dieser und auch noch zwei andere Entscheide wurden von der Regierung nicht unterstützt. In unserem Fall wurde der Entscheid damit begründet, dass wir noch nicht so weit sind.

Bevor das REV-Gesuch im September eingereicht wurde, hatte sich der Verwaltungsrat bei anderen Bahnbetreibern und Projekten über die gängige Praxis und Erfahrungen der letzten Jahre erkundigt. Dabei hat sich herausgestellt, dass kein Projekt in dieser Grössenordnung den vollständigen Anforderungskatalog bei Einreichung erfüllte und es bisher immer möglich war, bei gesprochenen Darlehen die fehlenden Unterlagen nachzureichen. Dass man mit diesen Informationen nicht falsch lag, zeigte denn auch der Entscheid des REV-Gremiums: Es sprach 1 Mio. Franken für das Projekt. Zur Verdeutlichung: Im REV-Gremium sitzen 15 Vertreter aus Gemeinden rund um die Rigi.

Wenn also jetzt gesagt wird, wir seien nicht so weit, dann ist das nichts Besonderes. Bei einem Projekt in der Grössenordnung des Bahnprojekts Rotenflue-Kulm handelt es sich um einen ständig fliessenden Prozess, wobei sich immer einige Faktoren überlagern. Wenn man sich vorstellt, alles hintereinander zu machen, wäre dies aus Projektmanagement-Sicht unsinnig, denn die einzelnen Teile wie Bewilligung, Konzession, Landerwerb, Finanzierung etc. sind gegenseitig voneinander abhängig.

In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass die Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG eine Bankgarantie über den vollen Betrag von 1 Mio. erhalten hat. Ein Vertrauensausdruck, der Seinesgleichen sucht.

Fazit: Das Gesuch ist nicht abgelehnt worden, weil das Projekt nicht gut ist. REV-Vertreter haben das Projekt als unterstützungswürdig erachtet.

Die letzten beiden Monate haben gezeigt, dass die Gemeindebehörden und die Bevölkerung der Gemeinde Schwyz voll hinter dem Projekt stehen. Ein Verdienst, der sich nicht einfach "vor dem Zmorgä" erledigen lässt. Offenbar ist die Unterstützung aber von der Regierung nicht da. Obwohl es die Regierung war, die zu Beginn der Gespräche vor 5/4 Jahren eine Unterstützung des Volkes und der Gemeinde zu Bedingung gemacht hat, damit auch sie unser Projekt unterstützen können.

VR-Entscheid

Der Entscheid des Regierungsrates, den REV-Beitrag von 1 Mio. Franken für das Bahnprojekt Rotenflue-Kulm nicht zu geben, hat die Diskussionen im VR selbstverständlich beeinflusst. Denn wenn an einer politisch wichtigen Stelle die Zahnräder nicht ineinander greifen, ist es ungleich schwieriger, ein privates Vorhaben zu Ende zu bringen - auch wenn es offensichtlich dem Bedürfnis der Bevölkerung entspricht und wir unser Möglichstes geben.

Die Herausforderung ist grösser geworden - doch wir nehmen sie an und machen weiter. Selbst wenn wir aufhören wollten, ist dies nach diesem Abstimmungsergebnis nicht möglich. Denn im Gegensatz zur Regierung nehmen wir die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst und sozusagen den Volksauftrag, eine Rotenfluebahn zu bauen, an.

Stand der Dinge

  • Die Landverhandlungen haben begonnen, denn seit Beendigung des Vorprojekts der Ingenieure im November stehen die definitiven Mastenstandorte und Stationsdimensionen fest.
  • Vor 2 Wochen ist das Bauprojekt gestartet worden als Weiterführung des Vorprojekts. Danach ist das Projekt definitiv bewilligungsreif. Gleichzeitig werden die Vorbereitungen auf organisatorischer Ebene für Konzessions- und Bewilligungsverfahren fortgesetzt. Dabei geht es darum, einen Ordner nicht nur mit Ingenieurdaten, sondern auch Businessplandaten aufzuarbeiten und zusammenzustellen, damit diese so schnell wie möglich nach Bern geschickt werden können.
  • Sobald die Bauprojektphase fertig ist, was nicht lange dauern sollte, wird der VR die Gesuche nach Bern senden und erneut das REV-Gesuch einreichen. Das ist problemlos möglich, da das Projekt ja vom REV-Gremium als unterstützungswürdig erachtet wurde. Die erneute Einreichung des Gesuchs wurde der REV-Geschäftsleitung bereits mitgeteilt, damit die Planung aufgenommen werden kann.
  • Nach einer zweimonatigen Pause wurden im Januar die Finanzierungsgespräche wieder aufgenommen.

Zum Schluss ist es uns ein Anliegen, das Projekt einmal mehr in den Kontext der regionalen Entwicklung zu stellen: Es geht nicht darum, ein Bähnli für die Schwyzer zu bauen. Die Rotenfluebahn ist ein Puzzleteil der touristischen Entwicklung, welche der Talkessel Schwyz zu bewältigen hat. Und dabei spielen die Bergbahnen eine tragende Rolle. Wenn es keine Bergbahnunternehmen mehr gibt, muss sich die Regierung nämlich keine Gedanken mehr darüber machen, ob sich der innere Kantonsteil aus innen heraus durch den Tourismus wirtschaftlich selbständig entwickeln kann, wie sie es als strategisches Ziel in ihrem Papier "Wirtschaft und Wohnen im Kanton Schwyz" 2004 festgelegt hat. Dann stellt der Tourismus in Innerschwyz nur noch eine Nische dar, die unter Artenschutz gestellt werden kann. Und so lange touristische Projekte in dieser Grössenordnung von Bürgerinnen und Bürgern gestemmt werden müssen, die ehrenamtlich dafür arbeiten, steckt der Tourismus bei uns wirklich noch in den Kinderschuhen. Am Tourismus verdienen alle - alle anderen.


18. Oktober 2006

Inseratekampagne gestartet

Die Schwyzer Bevölkerung stimmt am 26. November über den einmaligen Gemeindebeitrag à fonds perdu für die Rotenfluebahn ab. Die Inseratekampagne dazu hat am 18. Oktober begonnen. Verschiedene Schwyzer Persönlichkeiten unterstützen das Projekt aktiv.

Die bisher erschienenen Inserate im Überblick


10. Oktober 2006

Infostand der Rotenfluebahn an Schwyzer Chilbi

An der Schwyzer Chilbi vom 8./9. Oktober 2006 war die Seilbahn Rickenbach- Rotenfluh AG mit einem Informationsstand präsent. Die Verwaltungsrats- und Kommissionsmitglieder gaben interessierten Chilbi-Besucherinnen und -Besuchern Auskunft über das Seilbahn-Projekt. Bei einem Glas Süssmost und Alpkäse von der Rotenflue wurden zahlreiche Fragen beantwortet. Das Interesse am Projekt war gross. Einmal mehr war spürbar, dass die Erschliessung der Rotenflue mit einer modernen Gondelbahn einem echten Bedürfnis in der Bevölkerung entspricht. "Wir sind froh, wenn es endlich wieder eine Bahn auf die Rotenflue gibt", war denn auch eine vielgehörte Aussage.


2. Oktober 2006

REV-Gesuch eingereicht

Mit Riesenschritten geht es mit der Planung der neuen Gondelbahn auf die Rotenflue voran: Das Vorprojekt ist abgeschlossen, der Businessplan fertig und die Finanzierungsgespräche laufen auf Hochtouren. Anfangs Oktober beginnt die Abstimmungskampagne für den einmaligen Gemeindebeitrag.


Die Steine auf dem Parkplatz der Talstation in Rickenbach wurden verkauft und am Montag weggeräumt.

pd. Die Plannungsarbeiten für das Bahnprojekt Rotenflue-Kulm sind in den letzten Monaten weit fortgeschritten. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Henauer Gugler AG und der Seilbahnbauerin Garaventa AG ist das Vorprojekt nun fertig erstellt. Als nächster Schritt werden das Konzessions- und Bewilligungsgesuch beim Bundesamt für Verkehr eingereicht.

Ausführlicher Businessplan

Als weiterer Meilenstein liegt der Businessplan der Seilbahn Rickenbach- Rotenfluh AG vor. Im Businessplan ist detailliert festgehalten, wie die Vision - in 30 Minuten vom SBB-Bahnhof Seewen-Schwyz auf die Rotenflue - erreicht werden soll. Es handelt sich um einen ausführlichen Projektbeschrieb; von der Unternehmensstrategie über die detaillierte Finanzplanung, das Marketing, Verkehrskonzept usw. ist darin alles Wesentliche festgehalten. "Es freut mich riesig, dass der Businessplan nun druckfrisch vorliegt. Die Erstellung des Businessplans bedeutete viel Arbeit. Aber er ist eine wichtige Grundlage für die weiteren Schritte, vor allem für die Gespräche über die Finanzierung", sagt Verwaltungsratspräsidentin Nathalie Henseler Pfyl.

Gesuch beim regionalen Entwicklungsverband

Die Finanzierungsgespräche mit den Sponsoren und Banken laufen im Moment auf Hochtouren. "Bis jetzt können wir bei den Finanzierungsgesprächen eine positive Bilanz ziehen, es hat noch keiner 'Nein' gesagt. Man wartet aber generell die Gemeindeabstimmung vom 26. November ab, ob das Volk wirklich eine neue Bahn will", ergänzt Henseler. Weiter wurde als nächster wichtiger Schritt das Gesuch um ein Investitionshilfe-Darlehen beim Regionalen Entwicklungsverband (REV) eingereicht.

Dialog mit der Bevölkerung

Am 26. November stimmt die Bevölkerung der Gemeinde Schwyz über den einmaligen Gemeindebeitrag à fonds perdu von 1,5 Mio. Franken ab. Die Abstimmungskampagne dazu beginnt anfangs Oktober. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung offen zu informieren und für das Bahnprojekt zu gewinnen. Dazu Silvio Vanoli, Verantwortlicher für das Marketing: "Ich bin überzeugt, dass die Schwyzer Bevölkerung wieder eine Bahn auf die Rotenflue will. Wir wollen auf die Abstimmung hin vermehrt präsent sein in den Regionalzeitungen und mit der Bevölkerung in einen Dialog treten. An der Schwyzer Chilbi sind wir mit einem Stand präsent und geben allen Interessierten gerne Auskunft. Weiter sind Informationsstände am Schwyzer Wuchemärcht und in Rickenbach geplant. Auch wird unsere Homepage ständig aktualisiert."


18. Juni 2006

Führungswechsel bei der Rotenfluebahn

pd. Auf das Ende des Geschäftsjahres der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG, also per 30. Juni 2006, gibt es Änderungen in der Leitung: Verwaltungsratspräsident Edi Truttmann und Verwaltungsrat Benno Laimbacher treten zurück. Den Rücktritten liegt die unvorhersehbar starke Mehrbelastung dieses Nebenamtes zugrunde. Seit der Projektphase im letzten Sommer arbeiten die Verwaltungsräte im Durchschnitt neben ihrem Alltagsjob mit einem Pensum von bis zu 40 % ehrenamtlich an der Erschliessung der Rotenflue.

Truttmann seit drei Jahren dabei

Edi Truttmann war bereits in der Arbeitsgruppe Mettler aktiv und kann somit auf gut drei Jahre Engagement für die Rotenfluebahn zurück blicken. Benno Laimbacher ist seit letztem Sommer an Bord, er wird den Verwaltungsrat weiterhin als Mitglied der Finanzkommission unterstützen. Im Sinne einer breiten Abstützung und Verteilung der anfallenden Aufgaben hat der Verwaltungsrat die Kommissionen bereits in den letzten Monaten kontinuierlich ausgebaut. So kann der Verwaltungsrat diese beiden Vakanzen bis zu den Verwaltungsratswahlen abfedern. Das Verwaltungsratspräsidium geht an Nathalie Henseler Pfyl, Bauchef Markus Werner wird Vizepräsident.


29. Mai 2006

Riesenerfolg für Informationsveranstaltung

Die Info-Veranstaltung vom 18.5.06 ist bei den 230 Zuhörerinnen und Zuhörern bestens angekommen. «Wir glauben wieder daran, dass es eine Bahn gibt», war aus den Reihen zu hören. Der Verwaltungsrat präsentierte das Projekt, moderiert wurde der Anlass von Florian Grossmann. Einige Fragen gabs am Schluss, «aber eigentlich ist jetzt alles klar», liessen sich Stimmen aus dem Publikum vernehmen. Die grösste Werbung für das Projekt und die Bahnen in Innerschwyz machten aber Bruno Lifart (Sportbahnen Schwyz-Stoos-Schlattli AG) und Roger Müller (Sattel-Hochstuckli AG): «Die präsentierten Zahlen sind überzeugend! Unterstützen Sie dieses Projekt und benützen auch Sie unsere Infrastruktur vor unserer Haustür in der herrlichen Innerschwyz!» (nahe.)


13. April 2006

Mit grossem Schritt vorwärts

Der Vertrag mit den Ingenieuren ist unterzeichnet, jetzt kann die detaillierte Planung der Rotenflue-Bahn aufgenommen werden.

Am Gründonnerstag unterzeichneten Edi Truttmann, VRP der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG und der für die Baukommission verantwortliche Verwaltungsrat Markus Werner zusammen mit dem Schwyzer Ingenieur Edi Betschart von Henauer Gugler AG (ehemals Balestra AG) den Vertrag für die Planerarbeiten am Bahnprojekt Rotenflue-Kulm. «Damit ist der erste grosse Schritt in Richtung Realisierung des Bahnprojektes gemacht», sagt Verwaltungsrat Markus Werner.

Die Planungsarbeiten kosten insgesamt 250 000 Franken und sind in zwei Phasen gegliedert: Die erste Phase ist nun mit der Vertragsunterzeichnung ausgelöst, kostet rund 90 000 Franken und sollte spätestens Ende Jahr abgeschlossen sein. Mit deren Abschliessung werden Bau- und Bewilligungsgesuche, sowie das Konzessionsgesuch beim Bundesamt für Verkehr eingereicht. Die zweite Phase dauert bis Baubeginn. «Wir sind zuversichtlich, dass wir die Bahn Ende 2007 eröffnen können. Dafür müssen aber alle am gleichen Strick ziehen», so Markus Werner weiter. Unterstützt wird das Vorhaben von den Verantwortlichen der AG Sportbahnen im Mythengebiet und der Sparkasse Schwyz: Sie leisten einen finanziellen Beitrag an die Projektierungsphase.

Beitragsgesuch bei Gemeinde eingereicht

Ebenfalls am Donnerstag wurde das Gesuch um den Gemeindebeitrag von 1.5 Mio. Franken eingereicht. Das Gesuch stützt sich auf den Gemeinderatsbeschluss vom März 2004, in welchem die Gemeinde entschied, einen Beitrag an die Bahnerschliessung auf die Rotenflue von 1.5 Mio. zur Abstimmung zu bringen. Der Wunschtermin der Abstimmung wurde vom Verwaltungsrat auf den 26. November festgelegt.

Informationsveranstaltung im Mai

Am Donnerstag, 18. Mai um 20.00 Uhr organisiert der Verwaltungsrat der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG im Mythen Forum eine Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Rotenflue-Kulm. Die Bevölkerung kann sich dort direkt aus erster Hand über das Projekt informieren und Fragen stellen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Markus Werner Verwaltungsrat, Baukommissions-Präsident 076 568 4632
Nathalie Henseler Pfyl Verwaltungsrätin, Kommunikation 079 272 41 44


5. April 2006

Stoos und Mythenregion haben entschieden:

Idee «Drehscheibe Schlattli» vom Tisch

Die betroffenen Bahnbetreiber sind sich einig: Die «Drehscheibe Schlattli» ist zwar sehr reizvoll, die negativen Punkte überwiegen aber eindeutig.

pd. Die Idee ist simpel und bestechend: Vom Schlattli aus sollte je eine Bahn auf den Stoos und in die Mythenregion gebaut werden. Das Schlattli würde durch diesen vom Regionalentwicklungs-Verband eingebrachten Vorschlag zur Drehscheibe zwischen den beiden touristischen Regionen werden. Die Vorteile: Eine gemeinsame Talstation beruhigt den Durchgangsverkehr in Schwyz etwas, es hätte Platz für noch mehr Parkplätze und mit einer einzigen Buslinie des öffentlichen Verkehrs wäre die Talstation beider Skigebiete erschlossen.

Detaillierte Prüfung der Bahnbetreiber

Die eingehende Diskussion und Prüfung der «Drehscheibe Schlattli» durch Vertreter der Sportbahnen Schwyz-Stoos-Fronalpstock AG (SSSF), der AG Sportbahnen im Mythengebiet und der Seilbahn Rickenbach-Rotenfluh AG ergab aber einen negativen Entscheid. «Der Vorschlag ist sehr interessant, weist aber schwerwiegende Schwächen auf», sagt Bruno Lifart der SSSF.

Nebst einigen weiteren Punkten, sprechen vor allem drei Argumente gegen dieses Mega-Projekt: Verkehrsführung, Überfahrtsrechte und Baukosten. Um das vermehrte Verkehrsaufkommen zu bewältigen, müsste die Erschliessung der Kantonsstrasse zum Schlattli neu angelegt werden. Entweder über Schönenbuch oder mit einem Tunnel durch den Gibel. Die Kosten wären hierbei alleine für den Strassenzubringer enorm hoch.

Die komplett neue Linienführung einer Bahn vom Schlattli in Richtung Mythenregion würde nicht nur die Umweltverbände auf den Plan rufen, sondern auch Probleme bei der Einholung sämtlicher Überfahrtsrechte bringen. Und schliesslich würde sie einiges mehr kosten als eine Erschliessung der Mythenregion über die Rotenflue von Rickenbach aus, weil die Anlage mehr als einen Kilometer länger wäre. «Zudem ist für die Wanderer in der Mythenregion das Schlattli als Ausgangs- und Rückkehrort nicht sehr attraktiv», ergänzt Bruno Zünd von der AG Sportbahnen im Mythengebiet. Fazit: «Die «Drehscheibe Schlattli» ist sehr reizvoll, die negativen Punkte überwiegen aber derart, dass die Idee verworfen werden muss», so Lifart.

Bleiben im Gespräch

Die Vertreter der drei Bahnbetreiber werden auch in Zukunft miteinander im Gespräch bleiben. «Für die Region Innerschwyz ist es wichtig, dass die Bahnbetreiber ein gemeinsames Ziel verfolgen: Den Tourismusstandort Innerschwyz stärken», so Nathalie Henseler Pfyl abschliessend.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Bruno Lifart (041 810 40 38), Bruno Zünd (041 819 54 00), Nathalie Henseler (079 272 41 44)

 
Wollen Sie das Projekt unterstützen? Wir sind für jeden Beitrag dankbar. Kontonummer: 0.425.101.06 - Sparkasse Schwyz